
24.06.21 –
Michael Kellner, Bundesgeschäftsführer von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und Spitzenkandidat (Listenplatz 2) der Brandenburger Bündnisgrünen für die Bundestagswahl, besichtigte am Donnerstag, 24.06.2021, das Werk von BASF in Schwarzheide. Mit Jürgen Fuchs, dem Vorsitzenden der Geschäftsführung bei BASF Schwarzheide, Arbeitsdirektorin Anne Francken und Paul-Philipp Neumann, dem bündnisgrünen Direktkandidaten im Wahlkreis 65 besprach er unter anderem die im Bau befindliche Kathodenmaterial-Produktion des Unternehmen, die Pläne für das Batterie-Recycling und die Integration Erneuerbarer Energien.
MICHAEL KELLNER erklärt im Anschluss an den Besuch: „Bei den Unternehmungen in Schwarzheide handelt es sich um eine der größten und wichtigsten globalen Investitionen, die BASF derzeit tätigt. Das ist eine beachtliche Erfolgsgeschichte für die Lausitz und schafft 150 zukunftsfähige Arbeitsplätze in der Region. Die Energie- und die Verkehrswende sowie die Wende hin zur Klimaneutralität eröffnen der Brandenburger Industrie enorme Chancen. Die ökologische Modernisierung der Industrie enthält alle Zutaten für eine tiefgreifende märkische Erfolgsgeschichte. Wer die unvermeidbaren Veränderungen entschlossen annimmt, auf klimaneutrale Produktion umstellt oder auf innovative, nachhaltige Produkte setzt, für die sich nun ein rasant wachsender Markt auftut, der kann den Grundstein für eine hervorragende wirtschaftliche Zukunft schaffen. Für Brandenburger Unternehmen bedeutet ein vorausschauender Umstieg die Chance auf entscheidende Wettbewerbsvorteile und auf nachhaltiges Wachstum, für das Land die weitere Stärkung Brandenburgs als Wirtschafts- und Innovationsstandort, und für die Brandenburger*innen neue, sichere Arbeitsplätze auf dem Weg hin zu klimaneutralem Wohlstand. Ich freue mich, dass ein so großer Konzern wie BASF sich so entschieden auf den Weg macht, die Pariser Klimaziele einzuhalten und eine nachhaltige Produktion aufzubauen. BASF profitiert in Schwarzheide von dem sehr hohen Anteil an Erneuerbaren Energien in der Region. Es braucht einen entschlossenen Ausbau der Erneuerbaren, denn es zeigt sich: Sie sind ein entscheidender Standortfaktor für unser Bundesland.“
MICHAEL KELLNER betont dabei: „Wir Bündnisgrüne wollen die bundespolitischen Rahmenbedingungen so verändern, dass der Brandenburger Industrie dieser Kurswechsel so leicht wie möglich fällt. Gemeinsam können wir dafür sorgen, dass aus der ökologischen Modernisierung in einem hochindustrialisierten Wirtschaftsraum ein Erfolg für die Brandenburgische Wirtschaft wird.“ BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN schlagen hierzu unter anderem einen Pakt zwischen Industrie und Politik vor, in dessen Zentrum Klimaschutzverträge stehen. Der Industriepakt gibt Beschäftigten sowie betroffenen Regionen Sicherheit. Er garantiert Unternehmen, die sich der klimaneutralen Produktion verschreiben, die notwendige Planungssicherheit für den Umbau.
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