09.05.09 –
In Brandenburg, Sachsen und Polen soll die Erde für neue Braunkohlegruben aufgerissen werden und Menschen ihre Heimat verlieren. Am Europatag, dem 9.Mai laden Betroffene an die Neißebrücke zwischen Taubendorf und Markośice ein. Es geht um Spaß und Kennenlernen und diesmal gibt es trotz oder wegen des Superwahljahres ganz bestimmt keine Parteienvertreter an Rednerpulten. Politisch bleibt es aber: Inzwischen fest zugesagt haben die Solar drums aus Berlin, jene Menschen, die schon zur Klimademo am Kraftwerk Jänschwalde gekonnt auf ihre Eisenfässer einschlugen. Eine gemeinsame Freiluft-Andacht kann verbinden, Pfarrer Mathias Berndt aus Atterwasch hat für seine gelegentlich recht spitze Zunge auch unter Nichtchristen bald mit der Gründung des ersten Fanclubs zu rechnen. Neben ihm werden Braunkohle-Betroffene aus dem europäischen Ausländern Sachsen und Polen vertreten sein. Für die Musik geben sich im weiteren Lisa und die Bands Light forever und Lunchtime Girlz die Gitarre in die Hand. Eine lehrreiche Party am Neißeufer – wann hattet Ihr das zuletzt?
Man gelangt am schönsten über den Neißeradweg dahin, aber auch die B 112 führt zum Ziel. Vom Bahnhof Kerkwitz (ca. 5 km entfernt) bestehen zum Redaktionsschluß gute Chancen auf einen kleinen Shuttleservice. Zeltmöglichkeiten gibt’s am Deulowitzer See. Veranstalter: Gemeinde Schenkendöbern, in Zusammenarbeit mit Agenda 21, Klinger Runde und Umweltgruppe Cottbus.
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Begegnungszentrum „Kleeblatt“, Töpferstraße 32, Calau
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