
12.11.25 –
Mit einem klaren Bekenntnis zu einer sozial-ökologischen Bildungspolitik und dem Ziel, die Präsenz der Grünen in ländlichen Regionen Brandenburgs zu stärken, endete am Wochenende die Landesdelegiertenkonferenz (LDK) von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in Fürstenwalde. Die Delegierten aus Oberspreewald-Lausitz kehrten mit neuen Impulsen für die regionale Arbeit zurück – und einer frisch gewählten Co-Landesvorsitzenden aus der Lausitz: Juliana Meyer aus Cottbus.
Im Mittelpunkt der Konferenz stand die Brandenburger Bildungspolitik, die von den Grünen als zentraler Hebel für Chancengerechtigkeit und ökologische Transformation verstanden wird. Der Landesvorstand präsentierte einen Leitantrag, der unter anderem fordert:
Günter Fuchs, Landesvorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), betonte in seiner Gastrede die Dringlichkeit: „Bildung darf nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängen – und sie muss die Jugend auf die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts vorbereiten, von der Klimakrise bis zur Digitalisierung.“ Brandenburg müsse hier Vorreiter sein – nicht nur in der Theorie, sondern mit konkreten Finanzierungsplänen und einer Stärkung der kommunalen Bildungsträger.
Ein Highlight der LDK war die Wahl von Juliana Meyer zur neuen Co-Landesvorsitzenden. Die Cottbuserin, die sich seit Jahren für sozialen Zusammenhalt und ökologischen Strukturwandel in der Lausitz engagiert, setzte in ihrer Rede klare Akzente:
„Wir müssen raus aus den Städten, rein in die Dörfer und Kleinstädte. Die Grünen stehen für eine Politik, die niemand zurücklässt – weder in der Bildung noch bei der Verkehrswende oder der Energiewende."
Für die Delegierten aus OSL ist Meyers Wahl ein starkes Signal: Die Region, die vom Strukturwandel besonders betroffen ist, bekommt eine Stimme im Landesvorstand, die lokale Themen wie den Kohleausstieg, den Ausbau des ÖPNV und die Sicherung von Bildungsstandards direkt in die Landespolitik trägt.
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